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Samstag, 12. April 2003 |
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Tales from the Gimli Hospital |
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CAN 1988, 35mm, s/w, 72 Min. |
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In einem weit entfernten Gimli, vor langer, langer Zeit treffen zwei Männer in einer Krankenstation aufeinander und beginnen eine Freundschaft, indem sie sich immer fieberhaftere Geschichten erzählen, werden aber zu Feinden, als sie eine gemeinsame Geliebte in ihrer Vergangenheit entdecken. Gedreht wurde über einen längeren Zeitraum mit Freunden im Schönheitssalon seiner Mutter. |
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Sonntag, 13. April 2003 |
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Dracula Pages from a Virgins Diary |
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CAN 2002, 35mm, F, 75 Min. |
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Für seine erste abendfüllende Arbeit nach sechs Jahren hat sich Guy Maddin der klassischen Gruselgeschichte gewidmet, indem er die Version des Royal Winnipeg Ballet von Bram Stokers Dracula" adaptierte. Durch Maddins besondere Bearbeitung wird dieses unheimliche Drama zu einem hochstilisierten, stummen, schwarz-weißen Tanzmelodram. Die Fotografie ist hypnotisch und gemeinsam mit der expressiven Choreografie steigert sich der Wahn, der die Charaktere heimsucht. Seine Kamera bewegt sich wie ein Voyeur, beobachtet verstohlen die Handlung, liebevoll, bis die Gefahr plötzlich auftaucht! Alle bekannten ironischen Figuren treten auf der Vampir (als furchterregender Fremder), Lucy (die Jungfrau), Van Helsing, Harker, Mina und Renfield (der Ungeziefer frisst). Exzessiv, obsessiv und total fesselnd. (Gavin Smith) |
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Montag, 14. April 2003 |
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Careful |
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CAN 1992, 35mm, F, 100 Min. |
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Careful, sein wahrscheinlich bester, jedenfalls sein prächtigster, enigmatischster Langfilm, ist laut Regisseur eine entzückende Pro-Inzest-Träumerei" (und damit seine entsprechend stummfilmtrunkene Antwort auf die marktschreierischen Tendenzen der eskalierenden Talk-Show-Geständnis-Ära), gekreuzt mit Reverenzen an den deutschen Bergfilm. Im unseligen Tiroler Bergort Tölzbad kommt es in leuchtenden Two-Strip-Technicolor-Farben zu unerhörten Verwirrungen der Gefühle, denen kein freier Lauf gelassen werden darf: Das geringste Geräusch könnte eine tödliche Lawine auslösen. Eine brillante, hochkomische Satire über kanadische Zurückhaltung und Furchtsamkeit, eine somnambule, düstere Tragödie über die entsetzlichen Folgen der Repression, ein Meisterwerk. (Christoph Huber) |
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Dienstag, 15. April 2003 |
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Kurzfilme von Guy Maddin 1985-2001 |
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The Dead Father |
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CAN 1985, 16mm, s/w, 26 Min. Nach dem Tod seines Vaters sind einem jungen Mann die plötzlichen Erscheinungen des Verblichenen unerklärlich. Ist er real? Was will er ihm in seiner Stummheit mitteilen? Guy Maddins erster Film ist eine Einführung in sein dunkles, gespenstisches Universum. |
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Odilon Redon or The Eye Like a Strange Balloon Mounts Towards Infinity |
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CAN 1995, 16mm, s/w, 5 Min. Diese Tour de Force der Konkurrenz zwischen Vater und Sohn um die Liebe einer Frau spielt auf einem Zug, der durch eine surreale Landschaft fährt. Ein faszinierendes visuelles Poem, das von den symbolistischen Arbeiten des belgischen Malers Odilon Redon inspiriert ist. |
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Hospital Fragment |
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CAN 1999, 16mm, s/w, 3 Min. Ausgehend von der Bilderwelt der Tales from the Gimli Hospital, mit den selben Schauspielern, aber fast elf Jahre später gedreht, könnte Hospital Fragment als Epilog oder dreiminütiges Remake des Originals bezeichnet werden. |
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The Heart of the World |
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CAN 2000, 35mm, F, 7 Min. Explodiert auf der Leinwand wie ein nitratgetränkter
Feuerwerkskörper! (Kristin M. Jones) |
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Its a Wonderful Life |
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CAN 2001, Video, s/w, 3 Min. Musikvideo für die amerikanische Rockband Sparklehorse. |
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Guy Maddin: Waiting for Twilight |
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Noam Gonick, CAN 1997, Beta SP, F & s/w, 60 Min. |
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Noam Gonick beobachtet in diesem Dokumentarfilm die Vorbereitungen und Dreharbeiten zu Twilight of the Ice Nymphs, die in der riesigen Lagerhalle einer stillgelegten Stahlgießerei in Winnipeg, Kanada, stattfinden. Zwischen bizarren Requisiten, von einer Straußenherde umgeben oder mit der Grippe ans Bett gefesselt, erzählt Maddin von seiner Kindheit, die er vor dem Radio sitzend, im Friseursalon der Mutter verbracht hat, von seinen künstlerischen Vorbildern und seinen Schwerigkeiten und Visionen seine filmische Arbeit betreffend. Fact and Fiction sind verwischt, Maddin erweist sich auch als phantasievoller Selbstdarsteller. |
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Mittwoch, 16. April 2003 |
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Archangel |
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CAN 1990, DVD, s/w, 83 Min. |
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Ein zwischen Herzblut-Kitsch und surreal-parodistischen Einlagen havarierendes, wunderschönes Melodram, angesiedelt in einer kleinen russischen Stadt, wo niemand das Ende des 1. Weltkriegs mitbekommen hat. Ein kanadischer Soldat hält eine einheimische Krankenschwester für seine tote Geliebte; ihr Ehemann, ein belgischer Luftwaffenpilot, kann sich nicht an die Hochzeit erinnern in Verbindung mit anderen, labyrinthischen Komplikationen entsteht ein Zustand kollektiver Amnesie, der als Sinnbild für die schrecklichen Verwundungen durch die Kriege der Herzen wie der Nationen fungiert. Ein ähnliches Delirium produziert auch Maddins fetischistische Anhäufung aus eigenartig verbogenen Stilmitteln aus der Wendezeit vom Stumm- zum Tonfilm. Seine Kunst ist die Verwandlung von Filmerinnerungen in ein schrecklich-schönes, ungreifbares Anderes. (Christoph Huber)
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Mittwoch, 16. April 2003 |
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Twilight of the Ice Nymphs |
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CAN 1997, 35mm, F, 92 Min. |
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Die Inspiration für diese surrealistisch-erotische Fantasmagorie holte sich Guy Maddin von den Gemälden der französischen Symbolisten des 19. Jahrhunderts. Als wäre ein Farbtopf auf der Leinwand explodiert, glüht gold und rot ein ewiger Sonnenuntergang, schillert verführerisch die üppige Idylle von Mandragora: das Land, in dem die Sonne nie untergeht. An Bord eines Schiffes kehrt der ehemalige politische Gefangene Peter Glahn in seine Heimat zurück. Seine Reisebekanntschaft Julia löst in ihm ein Gefühl der Verliebtheit aus. An Land gegangen, stellt er fest, dass alle Bewohner Mandragoras in einer Art Liebestaumel schwelgen. So dreht sich das Liebeskarussel weiter in schwelgendem Rhythmus, bis das Schicksal zuschlägt.
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Samstag, 19. April 2003 |
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Tales from the Gimli Hospital |
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CAN 1988, 35mm, s/w, 72 Min. |
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In einem weit entfernten Gimli, vor langer, langer Zeit treffen zwei Männer in einer Krankenstation aufeinander und beginnen eine Freundschaft, indem sie sich immer fieberhaftere Geschichten erzählen, werden aber zu Feinden, als sie eine gemeinsame Geliebte in ihrer Vergangenheit entdecken. Gedreht wurde über einen längeren Zeitraum mit Freunden im Schönheitssalon seiner Mutter. |
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Samstag, 19. April 2003 |
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Dracula Pages from a Virgins Diary |
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CAN 2002, 35mm, F, 75 Min. |
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Für seine erste abendfüllende Arbeit nach sechs Jahren hat sich Guy Maddin der klassischen Gruselgeschichte gewidmet, indem er die Version des Royal Winnipeg Ballet von Bram Stokers Dracula" adaptierte. Durch Maddins besondere Bearbeitung wird dieses unheimliche Drama zu einem hochstilisierten, stummen, schwarz-weißen Tanzmelodram. Die Fotografie ist hypnotisch und gemeinsam mit der expressiven Choreografie steigert sich der Wahn, der die Charaktere heimsucht. Seine Kamera bewegt sich wie ein Voyeur, beobachtet verstohlen die Handlung, liebevoll, bis die Gefahr plötzlich auftaucht! Alle bekannten ironischen Figuren treten auf der Vampir (als furchterregender Fremder), Lucy (die Jungfrau), Van Helsing, Harker, Mina und Renfield (der Ungeziefer frisst). Exzessiv, obsessiv und total fesselnd. (Gavin Smith) |
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Sonntag, 20. April 2003 |
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Careful |
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CAN 1992, 35mm, F, 100 Min. |
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Careful, sein wahrscheinlich bester, jedenfalls sein prächtigster, enigmatischster Langfilm, ist laut Regisseur eine entzückende Pro-Inzest-Träumerei" (und damit seine entsprechend stummfilmtrunkene Antwort auf die marktschreierischen Tendenzen der eskalierenden Talk-Show-Geständnis-Ära), gekreuzt mit Reverenzen an den deutschen Bergfilm. Im unseligen Tiroler Bergort Tölzbad kommt es in leuchtenden Two-Strip-Technicolor-Farben zu unerhörten Verwirrungen der Gefühle, denen kein freier Lauf gelassen werden darf: Das geringste Geräusch könnte eine tödliche Lawine auslösen. Eine brillante, hochkomische Satire über kanadische Zurückhaltung und Furchtsamkeit, eine somnambule, düstere Tragödie über die entsetzlichen Folgen der Repression, ein Meisterwerk. (Christoph Huber) |
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Samstag, 26. April 2003 |
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Archangel |
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CAN 1990, DVD, s/w, 83 Min. |
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Ein zwischen Herzblut-Kitsch und surreal-parodistischen Einlagen havarierendes, wunderschönes Melodram, angesiedelt in einer kleinen russischen Stadt, wo niemand das Ende des 1. Weltkriegs mitbekommen hat. Ein kanadischer Soldat hält eine einheimische Krankenschwester für seine tote Geliebte; ihr Ehemann, ein belgischer Luftwaffenpilot, kann sich nicht an die Hochzeit erinnern in Verbindung mit anderen, labyrinthischen Komplikationen entsteht ein Zustand kollektiver Amnesie, der als Sinnbild für die schrecklichen Verwundungen durch die Kriege der Herzen wie der Nationen fungiert. Ein ähnliches Delirium produziert auch Maddins fetischistische Anhäufung aus eigenartig verbogenen Stilmitteln aus der Wendezeit vom Stumm- zum Tonfilm. Seine Kunst ist die Verwandlung von Filmerinnerungen in ein schrecklich-schönes, ungreifbares Anderes. (Christoph Huber)
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Samstag, 26. April 2003 |
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Kurzfilme von Guy Maddin 1985-2001 |
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The Dead Father |
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CAN 1985, 16mm, s/w, 26 Min. Nach dem Tod seines Vaters sind einem jungen Mann die plötzlichen Erscheinungen des Verblichenen unerklärlich. Ist er real? Was will er ihm in seiner Stummheit mitteilen? Guy Maddins erster Film ist eine Einführung in sein dunkles, gespenstisches Universum. |
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Odilon Redon or The Eye Like a Strange Balloon Mounts Towards Infinity |
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CAN 1995, 16mm, s/w, 5 Min. Diese Tour de Force der Konkurrenz zwischen Vater und Sohn um die Liebe einer Frau spielt auf einem Zug, der durch eine surreale Landschaft fährt. Ein faszinierendes visuelles Poem, das von den symbolistischen Arbeiten des belgischen Malers Odilon Redon inspiriert ist. |
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Hospital Fragment |
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CAN 1999, 16mm, s/w, 3 Min. Ausgehend von der Bilderwelt der Tales from the Gimli Hospital, mit den selben Schauspielern, aber fast elf Jahre später gedreht, könnte Hospital Fragment als Epilog oder dreiminütiges Remake des Originals bezeichnet werden. |
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The Heart of the World |
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CAN 2000, 35mm, F, 7 Min. Explodiert auf der Leinwand wie ein nitratgetränkter
Feuerwerkskörper! (Kristin M. Jones) |
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Its a Wonderful Life |
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CAN 2001, Video, s/w, 3 Min. Musikvideo für die amerikanische Rockband Sparklehorse. |
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Guy Maddin: Waiting for Twilight |
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Noam Gonick, CAN 1997, Beta SP, F & s/w, 60 Min. |
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Noam Gonick beobachtet in diesem Dokumentarfilm die Vorbereitungen und Dreharbeiten zu Twilight of the Ice Nymphs, die in der riesigen Lagerhalle einer stillgelegten Stahlgießerei in Winnipeg, Kanada, stattfinden. Zwischen bizarren Requisiten, von einer Straußenherde umgeben oder mit der Grippe ans Bett gefesselt, erzählt Maddin von seiner Kindheit, die er vor dem Radio sitzend, im Friseursalon der Mutter verbracht hat, von seinen künstlerischen Vorbildern und seinen Schwerigkeiten und Visionen seine filmische Arbeit betreffend. Fact and Fiction sind verwischt, Maddin erweist sich auch als phantasievoller Selbstdarsteller. |
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Kartenreservierungen: |
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