Peter Schreiner

FATA
MORGANA

 

 

 


Mo., 07.10.2013 20.30
Wien-Premiere
in Anwesenheit von Peter Schreiner


Mi., 09.10.2013 20.30
So., 13.10.2013 14.00 Matinée

 

im GARTENBAUKINO
Parkring 12, 1010 Wien
Kartenreservierungen:
512 23 54

 

 


 

Peter Schreiner
FATA MORGANA

Österreich 2010-2012 / HD / sw / 140 min

 

Konzept, Realisation, Kamera, Schnitt: Peter Schreiner
Mitarbeit: Maria Schreiner
Tonaufnahme (Libyen): Leo Schreiner
Musik, Tonaufnahme und Tonmischung: Johannes Schmelzer-Ziringer
Mit:Giuliana Pachner, Christian Schmidt, Awad Elkish
gefördert durch: Bundesministerium für Unterricht,
Kunst und Kultur, Wien-Kultur
Weltvertrieb & Verleih: sixpackfilm

 

 




Ein Mann, eine Frau, beide vom Leben gestreichelt wie gegerbt. Mal sind sie in einer Wüste, meist aber in einem verfallenen Haus in einer Landschaft, unwirklicher als die dunkle Seite des Mondes. Sie sprechen miteinander, füreinander, aneinander vorbei, zueinander, umeinander. Sie sprechen von ersten und letzten Dingen, mäandernd, sich rückversichernd, forschend, fragend, in Bekenntnissen und Reminiszenzen, einander umkreisend, und immer in Gedanken-, Satzfragmenten. Wonach suchen sie dabei? – Vielleicht: einem Wort, Gefühl, durch das man ruhiger dem Ewigkeitsschrecken begegnen kann. Das alles in einem kristallinen Schwarz-Weiss, in Bildern wie Monolithen, voller Töne klar und hart.

Peter Schreiners Werke haben sich immer schon allen Definitionen verweigert – sie sind stets Hybride, Spiel-, Dokumentar-, Experimentalfilme in einem; genauer wäre es zu sagen: Sie sind unentfremdet, gestaltet exakt entsprechend seinen Bedürfnissen wie Wünschen. Für Schreiner ist das Kino ein Weg zum Menschen, ein Angebot zur Begegnung, damit auch eine Aufforderung zur Konfrontation mit sich selbst. FATA MORGANA ist mit das Schönste, wie Notwendigste, was das Kino der letzten Zeit hervorgebracht hat – ein Werk der Selbstentäusserung, -befragung, erfüllt von einer ganz raren, sinnlichen Spiritualität. (Olaf Möller, 2013)

 

 

 

 

www.sixpackfilm.com
www.gartenbaukino.at

Der Film wurde gefördert von: Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur, Wien-Kultur