Spurensuche

Special

 

Dienstag, 21. Juni 2005, 21 Uhr, Top Kino
Rahlgasse 1, 1060 Wien
Kartenreservierungen: 208 30 00

www.topkino.at

 

 

 

 

 

Verschlossene Stube

 

 



Die Kunstszene ist Ausgangspunkt für Grosse Liebe, ein
früher, süffisanter Film von Ferry Radax, in dem ein junger Maler durch einen mysteriösen Autounfall seine Gönnerin und Geliebte verliert. Als er am Unfallsort nach Spuren sucht, gelangt er an ein Tor, das ihn in eine Art Jenseits führt.
Akustisch geleitet uns Josef Dabernigs Rosa coeli in eine Höhle oder Röhre - den Schlund der Erinnerung, die Abgründe des Vergessens. Ein Mann kehrt an den Ort seiner Kindheit zurück, ein mährisches Dorf. Sein Vater ist gestorben, das ist der Anlass der Reise. Sie löst einen Strudel von Assoziationen aus, über das Zurückkehren, über die Familie.
Verschlossene Stube von Theresia Grösslinger verwischt und falsifiziert die Spuren einer persönlichen Familiengeschichte – den Tod der Großmutter – zugunsten der Entfaltung einer poetischen Textur, die auf die Allgemeinheit des Todes abzielt, ohne in geschwätzigen Nihilismus-Kitsch oder bizarre Morbidität zu kippen.

 

 

Spurensuche


Rosa coeli

 

 


Ferry Radax: Grosse Liebe
A 1966, 19 min

Josef Dabernig: Rosa coeli
A 2003, 24 min

Theresia Grösslinger: Verschlossene Stube
A 2004, 27 min

 

 

In Anwesenheit der FilmemacherInnen

Ein Programm von sixpackfilm.