Phantombilder

Special

 

Dienstag 13. September 2005, 19 Uhr, Top-Kino
Rahlgasse 1, 1060 Wien
Kartenreservierungen: 208 30 00

www.topkino.at

 

 

 

 

 

Border

 



An der Grenze zwischen Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit. Phantombilder einer politischen Realität, in der täglichen Berichterstattung lediglich mit Fußnoten bedacht.
In
FESTUNG:HEIMAT begleiten flackernde, verschwindende Filmaufnahmen als Erinnerungsmomente einer Kindheit im Grenzland Texte der Tourismusinformation zur “Entstehung” des Landes. In dem in gleicher Weise verstörenden wie lyrischen Videoessay Border erscheinen irakische und afghanische Flüchtlinge, die versuchen, aus dem französischen Lager Sangatte durch den Eurotunnel ins “gelobte” England zu gelangen als nächtliche Schattenwesen im Scheinwerferlicht.
Visuelle, technische und “anthropologische” Motive als Ordnungsprinzipien in der Re-Visionierung früherer “kultureller Spurensuche” erweisen sich in
Phantom Fremdes Wien als fundamental “zusammengesetzt”. Die vermeintliche Repräsentation wird zu einem offenen Prozess, in dem das Aufgenommene letztlich ein Phantom bleibt. (GW)

 

 

Phantombilder

 

Phantom Fremdes Wien

 

 


David Kleinl: FESTUNG:HEIMAT
A 2003, Video, 7 min

Laura Waddington: Border
GB/F 2004, video, 27 min

Lisl Ponger: Phantom Fremdes Wien
A 2004, 35mm, 27 min

 

 

In Anwesenheit der FilmemacherInnen

Ein Programm von sixpackfilm.