All Can Become

A Rose

Filme von Linda Christanell

 

Dienstag 11. Okotber 2005, 19 Uhr, Top-Kino
Rahlgasse 1, 1060 Wien
Kartenreservierungen: 208 30 00

www.topkino.at

 

 

 

 

 

Picture Again

 



All Can Become A Rose lässt sich programmatisch lesen: Die 1939 geborene multimedial arbeitende Künstlerin verwendet Fundstücke, vor allem schmückende Requisiten, die Frauen und ihren erotischen Phantasien zugeordnet werden. Die sexuell konnotierten Objekte wie Ohrgehänge, Broschen, Federn, Kristalle, Ansichtskarten, Schuhe, Spiegel und eben Rosen erzählen Geschichten vom Begehren oder umspielen fragmentarische Frauenportraits. Linda Christanell meinte selbst zu Meomsa : ?Die Industriegesellschaft verwandelt das Tierische in künstliche Produkte, die als Konsumartikel angeboten werden". Die aus kulturellen Codes zusammengesetzte künstliche weibliche Existenz, repräsentiert durch Stilleben und üppige Dekorationen, stellt sie in ihrer Ambivalenz dar: als Accessoires einer selbstbewussten Erotik und als Erinnerungsstücke vergangener Verletzungen und vergänglicher Ekstase. In ihrem letzten Film Picture Again wird die Illusion einer film noir-Szene durch alltägliche Straßenszenen und Spuren des Filmmaterials überlagert und gebrochen. (Brigitta Burger-Utzer)

 

 

All Can Become A Rose

 

 

 

 

 


Es war ein merkwürdiger Tag
A 1979, 16mm, stumm, 7 min

Meomsa
(nach Texten von Friederike Mayröcker)
A 1988, 16mm, 43 min

Aline Carola
A 1990, 16mm, 7 min

Picture Again
A 2002, 16mm, stumm, 10 min

 

 

In Anwesenheit der FilmemacherInnen

Ein Programm von sixpackfilm.