Ein fernes Echo

 

 

Mi 18. April 2007, 19.00 Uhr, Top-Kino
Rahlgasse 1, 1060 Wien
Kartenreservierungen: 208 30 00

www.topkino.at

 

 

 

 

 

Thomas Bernhard – Drei Tage



Odessa, der Name eines beschlagnahmten Kreuzfahrtschiffes, dessen Besatzung sieben Jahre im Golf von Neapel ausharrt, liefert das Grundmotiv des gleichlautenden „Gehfilmes“ von Baumann/Kaltner/Fraterno. Begleitend zu Logbucheintragungen aus dem Off erkunden zwei Männer das Hafenareal Neapels, ohne dass dieses letztlich erfassbar wird.
Thomas Bernhard zählt wohl zu den spannendsten österreichischen Zeitgenossen; eine Einschätzung, die nicht nur in Bezug auf sein literarisches Werk, sondern auch auf seine einnehmende Persönlichkeit zutrifft. Radax setzt Bernhard in diesem virtuos inszenierten Portrait auf eine Parkbank und lässt ihn über Kindheitserinnerungen, den Prozess des Schreibens und sein Gefühlsleben sprechen. Dabei nähert er sich auch filmisch sukzessive seinem vor Witz und Sarkasmus sprühenden Protagonisten an, der noch vor der ersten Klappe, so erzählt Radax, seinem Ruf als „Schwieriger“ durchaus gerecht wurde. (Dietmar Schwärzler)

 

 

Ein fernes Echo

 

 



Thomas Baumann, Martin Kaltner, Matteo Fraterno Odessa 2005, 33 min
Ferry Radax Thomas Bernhard – Drei Tage 1970, 58 min

 

 

 

     

 

 

Ein Programm von sixpackfilm