Vom Busenfiedeln und anderen Körperspielen

 

 

Mi 15. April 2009, 19 Uhr, Top-Kino
Rahlgasse 1, 1060 Wien
Kartenreservierungen: 208 30 00

www.topkino.at

 

 

   

That’s what’s fishy


Der eigene oder der fremde Körper als spielerisches Agitationsfeld stellt den roten Faden dieses Programmes dar. Arendt und Swiczinsky nutzen in ganz unterschiedlicher Art und Weise die Animation, um klassischen Inszenierungen von Weiblichkeit autarke und fluide Körpergebilde entgegenzusetzen. Sackl, Kren und Marte kämpfen mit sich und der Irritation. Während Marte sich mit dem Dummy Bill spielt, ist Kren bemüht drei Briefe von Groucho Marx flüssig zu rezitieren. Sackl wiederum setzt sich 44 Stunde vor sein TV-Gerät und lässt uns komprimiert dabei zusehen. Auch Roberts und Gottheim performen. Ersterer flitzt perfekt choreografiert durch ein hier facettenreich und urban präsentiertes Wien. Gottheim hingegen sitzt in einem Auto und gibt sichtlich gut gelaunt ein Duett mit dem Wind. Trickfilm aus Fotografien von vier Freunden und einem toten Schwein, so skizziert Blackout trocken ihren Film, der Techniken aktueller Musikvideos und Werbeclips vorwegnahm.
(Dietmar Schwärzler)

 

 

Vom Busenfiedeln und anderen Körperspielen

 

 


Janina Arendt That’s what’s fishy 2008, 6 min
Nana Swiczinsky Lezzieflick 2008, 7 min
Albert Sackl Fernsehfilm 1997, 13 min
Kurt Kren 29/73 Ready Made 1973, 13 min
Sabine Marte Finale 2007, 4 min
Derek Roberts CORNERS 2008, 10 min
Larry Gottheim, Shelley Berde Harmonica 1970 –71, 11 min
Moucle Blackout Die Geburt der Venus 1970 –72, 5 min


 

 

  Im Anschluss Gespräch mit den anwesenden FilmemacherInnen  

   

 

Ein Programm von sixpackfilm