Buildings

Film, Erinnerung, Traum. Nach Rooms widmet sich Johannes Hammel ein weiteres Mal der Ästhetik von Found-Footage-(Urlaubs-)Filmen aus den 1970er-Jahren. Sein Protagonist fischt nach den kaum mehr greifbaren Bildern des Lebens. Eine zunehmend surreale und unterschiedliche Bildtypen verschränkende Gedächtniserkundung nimmt ihren Lauf: ein materialästhetischer Drift durch das Gestern und das Heute. (Prod.Notiz)

„Meine Erinnerungen sind wie Bilder, die miteinander verschwimmen“, heißt es in Johannes Hammels erneuter Auseinandersetzung mit der Ästhetik von Found-Footage-(Urlaubs-) Filmen aus den 1970er-Jahren. Metaphorisch und tatsächlich fischt sein Protagonist nach den kaum mehr greifbaren Bildern eines Lebens, Aufnahmen, die längst den Fluss der Zeit hinuntergespült – verwässert und lückenhaft – wurden. Der vormals auf Super-8mm filmende Alltagsarchivar dringt nun selbst ins Filmbild vor und flaniert durch die Gedankengebäude und Sehnsuchtsräume der Vergangenheit. Eine zunehmend surreale und unterschiedliche Bildtypen verschränkende Gedächtniserkundung nimmt ihren Lauf: ein materialästhetischer Drift durch das Gestern, das Heute – durch Traum, Wachzustand, filmische Fiktion und Realität. (sh)

Orig. Titel
Buildings
Jahr
2015
Land
Österreich
Länge
30 min
Kategorie
Kurzfilm
Orig. Sprache
Deutsch
Downloads
Buildings (Bild)
Buildings (Bild)
Buildings (Bild)
Credits
Regie
Johannes Hammel
Kamera
Jakob Fischer, Josephine Ahnelt, Johannes Hammel
Schnitt
Johannes Hammel
Sound Design
Heinz Ditsch
Darsteller*in
Michael Hammerschmied, Susi Stach, Karl Fischer
Verfügbare Formate
DCP 2K flat (Distributionskopie)
Bildformat
1:1,85
Tonformat
5.1 surround
Bildfrequenz
24 fps
Farbformat
Farbe
Festivals (Auswahl)
2015
Graz - Diagonale, Festival des österreichischen Films
Marseille - FIDMarseille International Film Festival
2017
Marienbad International Film Festival
Marienbad International Film Festival