Christine Moderbacher

Christine Moderbacher

Geboren 1982 in Wien, aufgewachsen in St. Pölten. Nach dem Studium „Sozialanthropologie und Dokumentarfilm“ (Universität Wien, Manchester und Aberdeen University) nahm sie am Master „Sound Image Culture“ in Brüssel teil, wo sie mit dokumentarischen Erzähltechniken experimentierte.

In ihrer künstlerischen und wissenschaftlichen Arbeit setzt sie sich seit Jahren mit den Themen Flucht, Migration und Storytelling auseinander und leitet partizipative Videoworkshops für verschiedene Organisationen und Flüchtlingszentren in Europa. Seit 2019 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin (Postdoc in Visueller Anthropologie) am Max-Planck-Institut in Halle, Deutschland.
Ihre Filme Ein Brief an Mohamed (BE 2013) und Rote Erde Weisser Schnee (AT 2018) waren u.a. auf zahlreichen internationalen Filmfestivals zu sehen.

www.christinemoderbacher.com

Stipendien und Preise:
2020 Stipendiatin Bundesländeratelier Paliano “Domus Artium”, Land Niederösterreich
2020 Bester Film (Jurypreis), Vizantrop Festival (Rote Erde Weisser Schnee), Belgrad
2018 Wenner-Gren Foundation/ EASA Travel Grant
2017 Sigfried Ludwig-Fonds für ein Postgraduate-Studium im Ausland
2015 Anerkennungspreis (Kunstfilm) des Landes Niederösterreich
2015 Development Trust research scholarship/ University of Aberdeen
2014 Bester Film (Jurypreis), Sorrento Film Festival
2014 Startstipendium des BKA für Film und Medienkunst
2013 E.R.C (European Research Council) Advanced Grant
2011 Postgraduate Fellowship Programme, European Institutes for Advanced Study

Filmographie (Auswahl):
Die Welt ist an ihren Rändern blau / The world is blue at its edges (2021)
Moving ants on a painted tree (2020)
Rote Erde Weisser Schnee / Red earth white snow (2018)
Lettre á Mohamed / A Letter to Mohamed, (2013)
Männer in Orange / Men at work (2010)
Harraga (2009)

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